13.09. Beginn Ausbildung Mastercoachs der Kompetenzwerkstatt, KJRs Esslingen und Rems-Murr
21.09. Info-Veranstaltung Kompetenzwerkstatt, BBW München
29. & 30.09. Wirtschaftsphilologentagung, Passau
10. & 11.10. Beginn Coachausbildung Kompetenzwerkstatt, Hauptschulen, IHK-Akademie
18.10. Stärkenorientierte Jugendarbeit, Jugendakademie Baden-Württemberg, Stuttgart
27.10., 02.12. & 27.01. Fortsetzung Ausbildung Mastercoachs
10.11. Stärkenorientierte Jugendarbeit, Jugendakademie Baden-Württemberg, Biberach
16.11. Fortsetzung Coachausbildung Kompetenzwerkstatt, Hauptschulen, IHK-Akademie
26.11. SchuleWirtschaft-Tagung, Neu-Ulm, “Vielfalt als Chance – Alle Potentiale entfalten”
08. & 09.12. Beginn Coachausbildung Kompetenzwerkstatt, Realschulen, IHK-Akademie
23. & 24.01.2012 Aufbau-WS Kompetenzwerkstatt “Jobcast”, IHK-Akademie
Von Februar bis Juli 2011 führte ich mit der P-Seminar-Gruppe “Denk mal Denkmal” am Luitpold-Gymnasium München eine komprimierte Kompetenzwerkstatt durch. Die Schwerpunkte waren: Schließen von Interessen auf Stärken, Stärkeninterview, Stärken in der Projektarbeit einsetzen, Wertereflexion, Visionsentwicklung und Selbsteinschätzung auf dem Weg zum Beruf. Die Rückmeldungen der SchülerInnen waren positiv mit Hinweisen auf weitere Inhalte und Schwerpunkte, die bei einer intensiveren Begleitung gewünscht wären. Als wertvoll wurde erachtet: Selbsteinschätzung, Analyse und Hintergrundwissen zu persönlichen Stärken, Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und die Eingrenzung der Ziele im Hinblick auf mögliche Berufe.
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Kompetenzen entwickeln passend zu beruflichen Anforderungen.
Das aktuelle Beispiel von der Hauptschule im oberbayerischen Glonn zeigt, auf welche Weise die Kompetenzwerkstatt zur fundierten Vorbereitung auf die Projektprüfung genutzt wird. Nach dem Herausarbeiten von eigenen Interessen, Stärken und Zielen durch Reflexion und gegenseitige Interviews wählten die SchülerInnen ein für sich passendes Praxisprojekt aus den Bereichen Soziales, Wirtschaft oder Technik.
http://www.volksschule-glonn.de/node/94
Dieser Bericht aus Kirchheim (Baden-Württemberg) beschreibt anschaulich, welche Projekte Jugendliche innerhalb der Kompetenzwerkstatt gestalten können. Aus dem direkten Zusammenhang von eigenen Stärken und Zielen mit den Inhalten der Praxisprojekte bekommen die Jugendlichen eine Vorstellung, wie sie ihre aktuellen Kompetenzen bei möglichen späteren Berufen nutzen können.
http://www.teckbote.de/nachrichten/stadt-kreis_artikel,-Staerken-zeigen-_arid,65931.html
Der Kreisjugendring Esslingen bietet die Kompetenzwerkstatt seit 2007 in enger Kooperation mit Haupt- und Realschulen an. Wie dieses Beispiel zeigt, ist sie als fester Bestandteil in den Berufsorientierungsprozess über die Jahrgangsstufen 7 bis 9 integriert. Mit der Reflexion und praktischen Erprobung der eigenen Stärken bekommen die Jugendlichen schon in der 7. Klasse einen wichtigen Impuls, sich mit der eigenen Person und der eigenen Zukunft zu beschäftigen. Die Möglichkeit zur Mitgestaltung und der Spaß an der Gruppenarbeit erzeugen bei den Jugendlichen Motivation für die weiteren Bausteine der Berufsorientierung.
http://www.moerikeschule-nuertingen.de/html/berufseinstiegsbegl.html
Stark macht schlau
So könnte das Motto eines Programms zur Förderung von Resilienz und Kompetenz bei Jugendlichen lauten. Ziel solcher Maßnahmen ist es, Jugendliche über die letzten Schuljahre bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung zu begleiten und ihnen den Berufseinstieg mit einer reflektierten und fundierten Berufsentscheidung zu ermöglichen.
Die Kompetenzwerkstatt bietet dafür neben der strukturierten Reflexion von persönlichen Stärken, Werten und Zielen ein übergreifendes Rahmenkonzept. Diese Kombination macht es möglich, Resilienz und Kompetenz bei Jugendlichen in einem schrittweisen Prozess gezielt zu fördern. Mit der Kompetenzwerkstatt sind Schulen und Sozialarbeit zudem in der Lage, Angebote der vertieften Berufsorientierung und Schülerpraktika sinnvoll zu integrieren.
Ein aktuelles Beispiel für den Aufbau von Kompetenzen durch strukturierte Stärkenarbeit ist das “Stärkenheft” der Jugendstiftung Baden-Württemberg. Die AutorInnen beschreiben anschauliche und vielfältige Übungen für Stärkenreflexion und Kompetenzentwicklung. Diese sind fundiert durch die Grundlagen der lösungsorientierten Beratung und jahrelange Praxiserfahrung mit Kompetenzwerkstatt und Qualipass. Die teils spielerischen Methoden sind auch in der Schule gut umzusetzen.
http://jobfit-bw.de/index.php?id=111
Eine Einführung zum Thema Resilienz bei Kindern gibt dieser Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Die Autorin beschreibt, wie sich emotionale Stabilität und Offenheit für Erfahrungen positiv auf die Lernfähigkeit auswirken:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-das-geheimnis-einer-robusten-seele-1.1017907
Das Programm von istob für 2011 ist online und ich freue mich, das Seminar zum Stärkenbuch erstmalig im Kontext der systemischen Beratung anbieten zu können.
http://www.istob-zentrum.de/seiten/workshops/ws_nt.html
Kompetenzentwicklung steht in der Tradition der ressourcenorientierten Beratung. Wer Jugendliche bei Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung begleitet, kann von den systemischen Techniken und Hintergründen wie auch von den Bausteinen der Kompetenzbilanzierung profitieren. Das Stärkenbuch kombiniert diese zu einem kreativen Prozess, der Selbstreflexion und Selbstwert fördert. Die eigenen Stärken werden bewusst, greifbar und vielfältig einsetzbar.
Das Seminar findet am 11. und 12.02.2011 in München statt.
am 14.02.2011 ergänzt:

