Archiv für Februar, 2011

Für aktivierende Energien in der Beratung hat die Alltagssprache treffende Begriffe und Bilder. Ebenso für die Phase der Besinnung vor einer beabsichtigten Veränderung: Kraft schöpfen, Luft holen, sich vergewissern, Mut fassen, Rückhalt spüren.

Nach der Formulierung des Auftrags und der ersten Zielsetzung  folgt in einem psychologisch fundierten Beratungsprozess die Klärung von Ressourcen. Konkret bedeutet dies, eigene Leistungen und Erfolge sowie mögliche Unterstützung im persönlichen Umfeld ins Bewusstsein zu holen. Durch die biographische Reflexion persönlicher Erfahrungen und Fähigkeiten können diese als Lösungswerkzeuge (Kompetenzen) in weiteren Lebensbereichen eingesetzt werden.

Dies ist auch ein wesentlicher Schritt, um Überlastung und Erschöpfung vorzubeugen und die persönliche Arbeits- und Lebensbalance zu verwirklichen. Strategien für den konstruktiven Umgang mit Stress lassen sich in kognitiver wie emotionaler Hinsicht über die Wahrnehmung eigener Ressourcen erarbeiten. Ein klares Ziel und strukturierte Umsetzung führen zu stetigen Erfolgen und zur Steigerung des Selbstwertgefühls.

Ressourcenorientierung als Paradigma der systemischen Beratung legt den Fokus auf die Entdeckung, Formulierung und Aktivierung von Kraftquellen. Dies dient dem übergeordneten Ziel, Ideen zu entwickeln, Möglichkeiten zu eröffnen und die eigene Handlungsfähigkeit zu steigern.