Hier stelle ich Ihnen meinen Artikel zur Kompetenzwerkstatt als Methode und Rahmenkonzept für die schulische Berufsorientierung als Download zur Verfügung.

Fazit der Argumentation ist:

Kompetenzwerkstatt bedeutet wirksame Persönlichkeitsentwicklung für Jugendliche im Hinblick auf die Berufswahl. Die Methode ist anschlussfähig an die Projektprüfung, die Profil- und Leitbildentwicklung einer Schule und an die Konzepte Ressourcenförderung und selbstgesteuertes Lernen. Sie erfüllt die Qualitätskriterien für schulische Berufsorientierung und liefert dazu ein schlüssiges Rahmenkonzept.

KW als Rahmenkonzept für BO

hier die Links zur Literatur:

Checkliste „Gelungene Berufsorientierung …“

BIBB: Basisartikel Berufsorientierung

Stärkenheft der Jugendstiftung Baden-Württemberg

Antonovsky: Salutogenese

Aktuelles Zitat eines Seminarteilnehmers: „Neben der Coachrolle für die Begleitung der Schüler bei der Stärkenreflexion fühle ich mich auch wie ein Orientierungs-Manager, weil ich die Notwendigkeit sehe, die vorhandenen Bausteine für die Berufsorientierung zu beurteilen und auszuwählen. Das Seminar zur Kompetenzwerkstatt hat mir dabei weiter geholfen. Stärkenarbeit und die Vor- und Nachbereitung der Praktika sehe ich als wichtige Faktoren, damit bei den Schülern von den ganzen Aktivitäten etwas hängen bleibt.“

 

So könnte das Motto eines Programms zur Förderung von Resilienz und Kompetenz bei Jugendlichen lauten. Ziel solcher Maßnahmen ist es, Jugendliche über die letzten Schuljahre bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung zu begleiten und ihnen den Berufseinstieg mit einer reflektierten und fundierten Berufsentscheidung zu ermöglichen.

Die Kompetenzwerkstatt bietet dafür neben der strukturierten Reflexion von persönlichen Stärken, Werten und Zielen ein übergreifendes Rahmenkonzept. Diese Kombination macht es möglich, Resilienz und Kompetenz bei Jugendlichen in einem schrittweisen Prozess gezielt zu fördern. Mit der Kompetenzwerkstatt sind Schulen und Sozialarbeit zudem in der Lage, Angebote der vertieften Berufsorientierung und Schülerpraktika sinnvoll zu integrieren.

Ein aktuelles Beispiel für den Aufbau von Kompetenzen durch strukturierte Stärkenarbeit ist das „Stärkenheft“ der Jugendstiftung Baden-Württemberg. Die AutorInnen beschreiben anschauliche und vielfältige Übungen für Stärkenreflexion und Kompetenzentwicklung. Diese sind fundiert durch die Grundlagen der lösungsorientierten Beratung und jahrelange Praxiserfahrung mit Kompetenzwerkstatt und Qualipass. Die teils spielerischen Methoden sind auch in der Schule gut umzusetzen.

http://jobfit-bw.de/index.php?id=111

Eine Einführung zum Thema Resilienz bei Kindern gibt dieser Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Die Autorin beschreibt, wie sich emotionale Stabilität und Offenheit für Erfahrungen positiv auf die Lernfähigkeit auswirken:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-das-geheimnis-einer-robusten-seele-1.1017907